Inhalt
Hypnotisch, sensationell, magnetisch und unfassbar sinnlich! Das sind Adjektive, mit der die Arbeit von Sharon Eyal beschrieben wird. Mit ihrer jüngsten Arbeit »Delay the Sadness« wird sie die neue Bühne des Schauspielhauses eintanzen und öffnet dabei einen Raum voller Intimität, Tiefe und emotionaler Kraft. Sie entwirft einen vielschichtigen Dialog über Stärke und Verletzlichkeit, über das Aufschieben und Durchleben von Gefühlen. Ihre Stücke sind vom klassischen Tanz geprägt, aber geformt von roher Körperlichkeit und zielgerichteter Bewegungsprache, die ihr nicht umsonst den Titel »kompromisslose Erneuerin des Balletts« (William Forsythe) einbrachte.
»Delay the Sadness« ist ihrer vor drei Jahren verstorbenen Mutter gewidmet. Die Komposition stammt von Josef Laimon, einem in Paris lebenden Komponisten, Produzenten, DJ und Performer.
Besetzung
Choreografie Sharon Eyal
Co-Kreation Gai Behar
Original Musik Josef Laimon
Lichtdesign Alon Cohen
Kostümdesign Sharon Eyal, Gai Behar in Zusammenarbeit mit Noa Eyal Behar
Make-up & Haare Noa Eyal Behar
3D Druck Designer Serge H.
Tänzer*innen Darren Devaney, Juan Gil, Alice Godfrey, Johnny McMillan, Héloïse Jocqueviel, Gregory Lau / Victor Ketelslegers, Miriam Gittens, Nais Duboscq
Zusätzliche Musik Khyaam Haque – »Dance with Me, Maximilian«, John Tavener, Academy of Ancient Music, Paul Goodwin, George Mosley, The Choir of the AAM – »Funeral Canticle«
Uraufführung 12.9.2025, Ruhrtriennale
Pressestimmen
»Eine Stunde lang hat Sharon Eyal ihr Publikum in eine Landschaft geführt, in der Intimität zum Ritual wird und Tanz sichtbar macht, was sonst unerträglich bliebe.« ↬ Tanzweb