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Encounters#1

Im Rahmen der Kolumba-Jahresausstellung zum Thema Kunst und Choreographie kommt es zu einer ungewöhnlichen literarischen Begegnung zwischen Tanz, Bildender Kunst, Philosophie, Literatur und Film. In Form einer performativen Text- und Filmmontage treffen die Tanzlegende Isadora Duncan, der Philosoph Friedrich Nietzsche und der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal aufeinander – stellvertretend für den ästhetischen Aufbruch in Tanz, Literatur und Philosophie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Inspirationsquelle für Isadora Duncan waren nicht zuletzt die Museen, die die junge amerikanische Tänzerin gemeinsam mit ihrem Bruder nach ihrer Ankunft in London 1899 und ein Jahr später in Paris besuchte – auf der Suche nach dem ‚Tanz der Zukunft‘: »… wir hielten uns im Zimmer für griechische Keramik so lange auf, dass der Wärter Verdacht schöpfte. Als ich ihm dann pantomimisch zu erklären versuchte, ich sei nur hergekommen, um zu tanzen, glaubte er offenbar, harmlose Narren vor sich zu haben und ließ uns in Frieden.« (Isadora Duncan: Memoiren | 1928)

Fortgesetzt wird die Reihe mit Begegnungen und Texten weiterer prominenter Künstler*innen der 1920er und 1930er Jahre, darunter der Ausnahmetänzer Waslaw Nijinsky, der Impresario Serge Diaghilew, der Komponist Igor Strawinsky und der Maler Ernst Ludwig Kirchner

Montiert und arrangiert werden die Begegnungen von Thomas Thorausch, dem Stellvertretenden Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln, gesprochen von Nicola Gründel und Nicolas Lehni (Schauspiel Köln) und filmisch in Szene gesetzt von Mütze Media.

Eine Kooperation von Kolumba, TanzKöln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur.

26. 3. 2021, 20:00 Uhr, Online, www.tanz.koeln, www.kolumba.de www.deutsches-tanzarchiv.de

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Mo bis Fr 10 - 18 Uhr und Sa 11 - 18 Uhr