In spite of Wishing and Wanting

Ultima Vez

Inhalt

Zum Zeitpunkt der Uraufführung von »In Spite of Wishing and Wanting« im Jahr 1999 wird Wim Vandekeybus schon lange für die intensive körperliche und poetische Qualität seiner Arbeit gefeiert. Er hat sich weiterentwickelt, von der Suche nach instinktiven Reaktionen hin zum inneren (Unter-)Bewusstsein, die Beziehungen zwischen Mann und Frau erscheinen als eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Und doch trifft Vandekeybus für die Produktion von »In Spite of Wishing and Wanting« die radikale Entscheidung, mit einer rein männlichen Besetzung zu arbeiten. Die Idee geht auf: Das Werk ist ein weltweiter Erfolg.

Im Stück werden ikonische Darstellungen von Träumen und Sehnsüchten von ihren psychoanalytischen Klischees befreit und verwandeln sich dank Vandekeybus’ Ensemble »Ultima Vez« in ein poetisches Tanzspektakel. Die Performance zieht ihre Energie aus der Symbiose zwischen Tanz, Theater und Film. Fesselnde Tanzsequenzen, unterstützt von David Byrnes’ sinnlichem Soundtrack, lösen sich auf in Monologe über Angst, das Verlangen nach Sicherheit und die beängstigende Magie des Schlafes.

Teil des Stückes ist Vandekeybus’ Kurzfilm »The Last Words«, basierend auf zwei Geschichten des argentinisch-französischen Schriftstellers Julio Cortázar. Darin verkauft ein ›Schrei-Händler‹ einem Tyrannen dessen letzte Worte, woraufhin dieser seinem eigenen Untergang entgegen schreitet. Die langen Einstellungen und intensiven Nahaufnahmen der Tänzer aus der Originalbesetzung fügen dem Stück dort eine weitere Dimension hinzu, wo die Grenzen der Bühne erreicht zu sein scheinen.

2016 hat Wim Vandekeybus diese Produktion mit einer völlig neuen Besetzung wiederaufgenommen und kehrt damit nach Köln zurück.

Besetzung

Choreografie und Szenografie: Wim Vandekeybus
Tänzer: Guilhem Chatir, Luke Jessop, Grégoire Malandain, Yassin Mrabti, Luke Murphy, Eddie Oroyan, Baldo Ruiz, Giovanni Scarzella, Nuhacet Guerra Segura, Knut Vikström Precht
Originalmusik und Klangwelt: David Byrne »Fuzzy Freaky«, Remix DJ Food

Choreografie

Wim Vandekeybus

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