Anne Teresa De Keersmaeker (be) erhält ihre Ausbildung an Maurice Béjarts Schule »Mudra« in Brüssel und am »Dance Department« der »School of Arts« an der »New York University«. Sie gehört zu den prägenden und stilbildenden Choreografinnen des zeitgenössischen Tanzes.

Emanuele Soavi arbeitete als Tänzer an der »Opera Roma«, dem »Teatro La Fenice« in Venedig, dem »Ballet Dortmund« und der holländischen Kompanie »Introdans«. Seit 2006 arbeitet er als freischaffender Choreograf für europäische Kompanien, Theater und Hochschulen. 2012 gründete Soavi sein eigenes Label »Emanuele Soavi incompany« und startete das Mythenprojekt »VERFÜHRTE UND VERFÜHRER«.

Innerhalb weniger Jahre gelingt Eric Gauthier der große Sprung: vom charismatischen Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international renommierten Choreografen und Chef einer der erfolgreichsten deutschen Tanzkompanien.

Gai Behar produziert in Israel von 1999 bis 2005 Live-Musik und Underground-Events in Kombination mit großen Techno Raves. Seit 2005 ist er der künstlerische Partner von Sharon Eyal – in dieser Zeit sind ihre bekanntesten Choreografien entstanden.

Hofesh Shechter gilt als einer der aufregendsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens. 2008 gründete er seine eigene Kompanie: Die »Hofesh Shechter Company«, die »Company in residence« am Brighton Dome ist, und feiert seitdem mit seinen Choreografien weltweit Erfolge.

Israel Galván de los Reyes, 1973 als Sohn zweier Tänzer in Sevilla geboren und so von klein auf in der Atmosphäre von Flamenco und Tanzsälen groß geworden, entscheidet sich erst 1990 für eine Tanzausbildung. Heute gilt er als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Flamencotänzer. Sein Tanzstil, der vielfach ausgezeichnet wurde, lässt sich als Avantgarde-Flamenco beschreiben.

Johan Inger, gebürtiger Schwede, tanzt fünf Jahre lang beim Königlichen Ballett in Stockholm und wechselt dann zum »Nederlands Dans Theater« (»NDT«). Dort entwickelt er erste eigene Choreografien, leitet 2003 bis 2008 das »Cullberg Ballet« und kreiert seitdem regelmäßig neue Ballette für Kompanien in ganz Europa.

Michael Keegan-Dolan ist der Gründer und von 1997 bis 2015 der Leiter des »Fabulous Beast Dance Theatre«, einer im irischen Count Longford beheimateten internationalen Kompanie für Tanz und Schauspiel. 2016 gründet er eine neue Kompanie: »Teac Damsa«, was übersetzt aus dem irischen »Tanzhaus« bedeutet. Auf diese Weise möchte Keegan-Dolan den Tanz und seine irischen Ursprünge miteinander verbinden.

Michelle Dorrance, geboren 1979 als Tochter einer Ballettänzerin, beginnt mit dem Tanz in der Ballettklasse ihrer Schule und tritt erstmals professionell als Teenager im »North Carolina Youth Tap Ensemble« auf. 2011 gründet sie ihre eigene Kompanie »Dorrance Dance«, mit der sie ihre Werke präsentiert. Ihre große Wertschätzung in der Steppszene dokumentieren bereits mehrere renommierte Preise.

Ohad Naharin, in Israel geboren, beginnt seine Tanzausbildung mit 22 Jahren bei der »Batsheva Dance Company«, wo er auch sein erstes Engagement als Tänzer antritt und 1990 zum Künstlerischen Leiter berufen wird. Hier hält er seit dieser Zeit den Titel des Chefchoreografen des Ensembles.

Richard Siegal, Gründer und künstlerischer Leiter von »The Bakery« (2006) und »Ballet of Difference« (2016), stellt seine innovativen Projekte auf Festivals in der ganzen Welt vor und wird hierfür mehrfach ausgezeichnet.

Robyn Orlin, geboren in Johannesburg, studiert Tanz an der Contemporary Dance School in London und schließt ein Studium der Bildenden Künste in Chicago an. Orlin zählt heute zu den wichtigsten zeitgenössischen Choreografinnen Afrikas und setzt in ihren Stücken neue Maßstäbe in Sachen politischer Kunst.

Salva Sanchis, in Spanien geboren, ist einer der ersten Studenten, der an »p.a.r.t.s.« graduiert. Dort kreiert er seine ersten Soli und Ensemble-Stücke. Seit seinem Abschlussprojekt »Less than a moment« (1998) hat er mehr als zwanzig abendfüllende Arbeiten kreiert.

Sasha Waltz wird in Karlsruhe geboren. Von 1983-1987 studiert sie Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründet sie 1993 »Sasha Waltz & Guests« und 1996 die »Sophiensæle«. Ab 2019/20 wird sie gemeinsam mit Johannes Öhman, z. Zt. Leiter des »Royal Swedish Ballet Stockholm«, die Leitung des »Staatsballett Berlin« übernehmen.

Sharon Eyal, 1971 in Jerusalem geboren, ist von 1990 bis 2011 Tänzerin der israelischen »Batsheva Dance Company«,von 2003 bis 2004 Associate Artistic Director der Kompanie und 2005 bis 2012 Hauschoreografin des Ensembles. 2013 gründet sie mit ihrem künstlerischen Partner Gai Behar die Kompanie »L-E-V«.

Sidi Larbi Cherkaoui ist künstlerischer Leiter des »Königlich Flämischen Balletts« (seit 2015) und der von ihm im Jahr 2010 in seiner Heimatstadt Antwerpen gegründeten Company »Eastman«. Er gehört seit mehr als 15 Jahren zu den interessantesten zeitgenössischen Choreografen weltweit.

Authentisch wie experimentell verhandeln die vielschichtigen Inszenierungen der Kölner Regisseurin, Choreografin und Medienkünstlerin Stephanie Thiersch und ihrer interdisziplinären Kompanie »MOUVOIR« die wesentlichen Bereiche unseres modernen Lebens und wagen den Spagat zwischen Kontexten.

Wim Vandekeybus, Choreograf, Regisseur, Schauspieler und Fotograf, geboren 1963 in Herenthout, Belgien, gründet 1986 seine eigene Kompanie »Ultima Vez« - der Beginn einer Weltkarriere.

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